Machen wir uns nichts vor: Zunächst einmal kostet TYPO3 als Open-Source-Projekt keine Lizenzgebühren. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Gebühren bei gewerblichen Anbietern von Content Management Systemen schnell in astronomische Höhen schießen können und letztlich an den Kunden weitergereicht werden müssen, ist dieser Aspekt für die meisten nicht außer Acht zu lassen.
Jedoch geht die Open-Source-Idee weit über den rein finanziellen Aspekt hinaus. Die weltweite Zusammenarbeit von Menschen an einem gemeinsamen Projekt führt zu ausgereifteren und umfassenderen Lösungen, wie ebenso zahl- wie erfolgreiche Open-Source-Projekte belegen (z.B. Open Office, Firefox).
Und dass sich hinter der überzeugenden Leistung dazu noch ein sozialer Aspekt verbirgt, ist zumindest schön zu wissen...
TYPO3 wird auch als "Enterprise Content Management System" bezeichnet, was auf die Leistungsfähigkeit des Systems hindeutet, auch Großportale mit komplexen Strukturen verwalten zu können. Prominente Websites, die auf TYPO3 basieren, betreiben unter anderem der Deutsche Fußballbund (www.dfb.de ), UNICEF (www.unicef.de) und die Berliner Philharmoniker (www.berliner-philharmoniker.de).
Neben dem Kernprogramm, das schon für sich genommen mit sehr vielen Funktionen aufwartet, gibt es bereits mehrere Tausend Erweiterungen ("Extensions"), mit deren Einsatz ein Maximum an Funktionalität erzielt wird. Ein Ende der (Weiter-)Entwicklung ist nicht in Sicht.