journalist
1. fc kaiserslautern

Presse

GPFCSTT - Tischtennis-BundesligaPraxis HeimesLimbacher ApothekeNRUINSIDERPraxis KotterbachSTTBGENESISPraxis GilsbachGENESUPraxis MailänderMVZNKPraxis Wiedemannremain.youngOrthopädie SchiffmannPraxis SchneiderRestaurant RebenhofANIMe - Ärztenetz Illingen/Merchweiler Hotel Wahlster, Saarbrücken-AltenkesselTischfußball-ClubSicherheitstechnik u. IT-DienstleistungenWeiterbildungsstätte der DDGGasthaus ReiterschenkePharmaköhnen
22.02.2012

Mit dem Rücken zur Wand nach Mainz


De Wit: "Die Situation ist nicht einfach"

De Wit: "Die Situation ist nicht einfach"

Manchmal entscheiden nur wenige Zentimeter über Erfolg oder Misserfolg. Zuletzt musste Pierre De Wit, Mittelfeldspieler beim 1. FC Kaiserslautern, diese Erfahrung machen, als beim Stand von 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach sein schöner Freistoß an der Querlatte anstatt im Torwinkel landete. Ein paar Zentimeter tiefer und die Partie hätte vielleicht einen anderen Verlauf genommen. Da Konjunktive im Fußball aber keine Bedeutung haben, stand am Ende eine 1:2-Niederlage und der FCK einmal mehr mit leeren Händen da.

„Es wäre ein Fehler, sich lange damit aufzuhalten, auch wenn es schade ist, dass der Ball nicht reinging“, hat De Wit den Ärger über die verpasste Gelegenheit abgehakt. Stattdessen will der 24-Jährige auf der Leistung der zweiten Halbzeit aufbauen, als die Roten Teufel den zuletzt fußballerisch grandiosen Gladbachern mit viel Leidenschaft und Engagement entgegentraten und sich mit ein bißchen Glück auch einen Punkt verdient gehabt hätten. Nach den überaus schwachen Spielen gegen den 1. FC Köln (0:1) und in München (0:2) und der damit einhergegangenen teils harschen Kritik an der Einstellung der Mannschaft, hat der FCK zumindest im kämpferischen Bereich die erhoffte Reaktion gezeigt. „Gegen Köln kam zurecht Kritik“, sagt De Wit und fügt hinzu, „wir sind eine sehr selbstkritische Mannschaft. Wir können das gut einschätzen.“

Die Situation der Pfälzer sei nach mittlerweile zwölf sieglosen Spielen in Folge „keine Einfache“, räumt der Profi ein. Seit Wochen sitzt der FCK auf Relegationsplatz 16 in der Tabelle fest. Am Samstag geht es zum Derby beim FSV Mainz 05. Dort wollen die Lauterer ihre Negativserie endlich stoppen. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, da kommt Mainz vielleicht genau richtig“, hofft De Wit darauf, dass die erwartet heiße Derbyatmosphäre bei jedem noch ein paar zusätzliche Prozent herauskitzeln wird. Dabei dürfte sich der kleine Mittelfeldantreiber auch an das Hinspiel erinnern, als der FCK nach zuvor fünf sieglosen Spielen mit einem 3:1-Sieg den ersten Dreier der Saison einfahren konnte.

Zusätzliche Brisanz erhält die Auseinandersetzung mit den Mainzern durch die zeitgleiche Partie des FC Augsburg gegen Hertha BSC. Während die Bayern punktgleich mit dem FCK (18 Punkte) auf dem 17. Tabellenplatz stehen, besetzen die Berliner, bei denen am Samstag erstmals der nach 15 Jahren in die Bundesliga zurückgekehrte ehemalige Lauterer Meistertrainer Otto Rehhagel auf der Bank sitzen wird, mit zwei Zählern mehr auf dem Konto auf Platz 15. Bei einer Niederlage des FCK steht zu befürchten, dass die Roten Teufel entweder in der Tabelle weiter abrutschen oder sich der Abstand auf das rettende Ufer auf dann fünf Punkte vergrößern könnte. Abhängig vom Ergebnis in Augsburg hat Kaiserslautern umgekehrt die Chance, mit einem Auswärtssieg in Mainz an Berlin vorbei zu ziehen beziehungsweise den Abstand auf Platz 17 wieder zu vergrößern.

Mut, dass der FCK am Ende der Saison trotz aller Widrigkeiten den Klassenerhalt schaffen wird, macht De Wit „die allgemeine Qualität im Kader und dass wir akribisch an uns arbeiten. Es stimmt positiv, dass wir uns das Glück wieder erarbeiten können“, sagt der Profi. Am Samstag wäre ein guter Zeitpunkt, damit zu beginnen.


Seite empfehlen / bookmarken

ralph tiné | design  layout  text: